Urlaub: Wohin mit den Haustieren?

Für die meisten Menschen sind die Ferien die schönste Zeit des Jahres. Auf der Suche nach Urlaubsangeboten durchsuchen viele Erwerbstätige täglich das Internet, um ein Reiseportal zu finden, das günstige Flüge und Pauschalreisen bietet. Aufgrund der Fülle von Urlaubsportalen ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Hat man nach langer Suche endlich ein passendes Angebot bei einem vertrauenswürdigen Portal für Urlaubsreisen gefunden, ist die Erleichterung groß.

Umso ärgerlicher ist es, wenn man den wohlverdienten Urlaub verschieben oder gar absagen muss, weil man für sein Haustier keine Unterbringungsmöglichkeit findet. Die Tiere mitzunehmen, ist selten eine gute Option. Lange Autofahrten und Flüge bekommen Tieren nicht besonders gut. Vor allem Vögel und Nagetiere reagieren empfindlich auf Stress und Temperaturschwankungen. Katzen sind im Gegensatz zu Hunden sehr ortsgebunden und sollten daher ebenfalls nicht mit in den Urlaub genommen werden.

Komplizierte Einreisevorschriften für Tiere sind ebenfalls ein Grund, warum viele Haustierbesitzer ihre Zwei- oder Vierbeiner zu Hause lassen. Bei Grenzübertritt innerhalb der Europäischen Union benötigen viele Tiere einen EU-Heimtierausweis. Das Tier muss zudem mit einem Transponderchip gekennzeichnet sein. Außerdem wird in vielen Ländern eine Tollwut-Schutzimpfung verlangt, die im Heimtierausweis eingetragen sein muss. Die Erstimpfung darf nicht länger als 12 Monate zurückliegen und muss mindestens drei Wochen alt sein.

Im Internet findet man zahlreiche Inserate von Personen, die Tiere gegen Bezahlung bei sich aufnehmen. Bei einem Treffen können die Rahmenbedingungen geklärt werden. Entscheidend ist, dass der Betreuer gut mit Tieren umzugehen weiß. Über den Schweizer Tierschutzbund lässt sich ebenfalls ein Tiersitter finden. Von Mai bis September können sich dort Interessierte melden, die ihre Hilfe anbieten wollen oder auf der Suche nach einem Tierbetreuer sind.

 
Aushänge in Tierhandlungen und Supermärkten stoßen oft auf eine gute Resonanz. Auch Gespräche mit anderen Haustierbesitzern können Unterbringungsmöglichkeiten eröffnen. Falls man einen Hund oder eine Katze besitzt, gibt es die Option, eine Tierpension zu buchen. Mittlerweile gibt es in den meisten Städten Hunde- und Katzenpensionen, die das Tier für einen Pauschalbetrag von 30 bis 50 Franken pro Tag versorgen. Gute Adressen findet man durch eine Internetrecherche oder einen Anruf beim örtlichen Tierschutzverein heraus. Die Pension sollte vor der Übergabe des Tieres mindestens einmal besucht werden, um sich ein Bild von der Einrichtung zu machen.