Naturschutzverein St. Gallen – die Vision eines Mannes

1970 am 16. Februar saßen 21 Männer und Frauen im Restaurant „Peter und Paul“ in St. Gallen zusammen und beschlossen, einen Naturschutzverein zu gründen. Zum Präsidenten wurde damals der Primarschullehrer Christian Zinsli gewählt, der später 1989 auch einen Binding Preis für Natur- und Umweltschutz erhalten hat. Bereits im Gründungsjahr wurden zahlreiche Aktivitäten mit Fokus auf den Naturschutz durchgeführt und darunter ist auch eine öffentliche Großveranstaltung zum Europäischen Naturschutzjahr. Ende des ersten Jahres hatte der Naturschutzverein bereits 115 Mitglieder. Das deutet auf die Sinneswandlung in dieser Zeit hin, als man sich langsam dessen bewusst wurde, dass die Natur ohne den nachhaltigen Schutz der Menschen gerade in und um urbane Zentren massive Zerstörung erfährt.

Auch beim Stadtrat von St. Gallen findet der Naturschutzverein mit seinen Anstrengungen vor allem auf dem Gebiet des Vogelschutzes Anklang und er beschließt 1971 dem jungen Verein eine Subvention von jährlich 500 Franken zukommen zu lassen. Für die damaligen Verhältnisse war das ein schöner Batzen, mit dem das eine oder andere Projekt gestartet werden konnte.

Bereits 5 Jahre nach der Gründung hatte der Verein 1000 Mitglieder. Bald gab es das erste NSV Blatt, das über die Tätigkeiten und Neuigkeiten beim Verein informierte. Es wurden zahlreiche Aktionen gesetzt, die im Stadtgebiet und darum herum Schutz für zahlreiche Wildtiere gewährleisten sollten. Unter anderem wurde der Bildweiher nach jahrelangem Kampf zu einem rechtmäßigen Schutzgebiet erklärt und ein Naturlehrpfad eingerichtet. 1993 wurde „Greenpeace“ zu einem Vortragsabend eingeladen und es wurde ständig der Dialog mit anderen Vereinen und Organisationen im gemeinsamen Bemühen, die Natur in seiner Ursprünglichkeit nachhaltig zu schützen.

Im Jahr 2000 erscheint die 100 Ausgabe der St. Galler Naturschutznachrichten, in der Christian Zinsli, nunmehr seit 30 Jahren bereits Präsident und Gründermitglied des Naturschutzvereines in St. Gallen, eine Rückschau auf das Wirken des Vereins hält. Gleichzeitig kündigt er bei der feierlichen Jubiläumssitzung seinen Rücktritt zum Jahr 2001 als Präsident an. Er wird auch für seine langjährige Tätigkeit im Naturschutz zum Ehrenpräsidenten des Vereins gewählt. Der NSV St. Gallen arbeitet weiterhin im Sinne seines Gründers und bindet sowohl Schulklassen und Freiwillige in seine tägliche Arbeit mit ein.

Worauf muss man bei einer Reise mit Haustieren besonders achten

Obwohl der Sommer dieses Jahr noch nicht unbedingt Einzug gefunden hat, gibt es doch immer wieder längere Sonnenphasen. Diese höheren Temperaturen verlangen unseren vierbeinigen Begleitern vor allem in Fahrzeugen einiges ab. Wir dürfen nicht vergessen, dass Hunde und Katzen nicht schwitzen können und sich nur an den Fußballen und mit der Zunge abkühlen können, deswegen ist es hier besonders wichtig, Vorkehrungen treffen, um auch unseren Lieblingen eine angenehme Reise zu verschaffen. Hierzu gibt es einige Tipps, was man beachten sollte.

Ausreichend Wasser nicht nur für die mitreisenden Zweibeiner

Tiere brauchen Wasser manchmal nötiger als wir Menschen. Viel schneller kann es zu einer Dehydrierung kommen, falls das Tier nicht ausreichend Wasser zu sich nehmen kann als beim Menschen. Es ist wichtig, ausreichend frisches unbehandeltes Wasser in entsprechenden Behältern mitzunehmen.

In regelmäßigen Abständen Pausen einlegen

Auch unsere Vierbeiner müssen sich hie und da die Beine vertreten und Ihre Notdurft erledigen. Obwohl sie in der Lage sind, ziemlich lange auf diese Bedürfnisse zu verzichten, tun sie Ihnen nichts Gutes damit, so schnell wie möglich ans Reiseziel gelangen zu wollen und das womöglich ohne Zwischenstopp. Planen Sie sich bei der Reise einige Stopps ein. Es wird Ihnen genauso gut tun, aus dem Auto zu steigen und die steifen Gliedmaßen zu strecken.

Hitzezeiten meiden und regelmäßig frische Luft zuführen

Noch immer sind nicht alle Fahrzeuge in Europa standardmäßig mit Klimaanlage ausgerüstet, somit gilt es Tageszeiten der größten Hitze zu meiden. Sowohl für Mensch als auch für Tier sind solche Zeiten anstrengend und denken Sie immer daran, dass Sie zwar Ihre Kleidung ablegen können, aber ein Hund und eine Katze können ihr Fell nicht einfach ausziehen. Bei starkem Sonneneinfluss staut sich die Hitze im Fahrzeug noch mehr. Man darf auch nicht vergessen, dass es regelmäßig Staus auf den Autobahnen gibt, wo ein Vorankommen erschwert wird und sich die Hitze noch mehr ansammeln kann. Gleichermaßen vergessen sie nicht, immer wieder frische Luft ins Fahrzeuginnere zu lassen.

Tiere niemals im Fahrzeug bei brütender Hitze eingesperrt lassen

Zuletzt noch ein ganz großer Appell an alle. Weder Kinder noch Tiere darf man im Fahrzeug auf dem Parkplatz eingesperrt lassen. Es gefährdet ihr Leben in hohem Maße. Bei großen Hitzen reicht ein schattiger Parkplatz auch nicht aus, denn sie dürfen nicht vergessen, dass im Fahrzeug im Stand ohne Fahrtwind die Luft angeheizt wird und über 50 Grad erreichen kann. Solchen Verhältnissen ausgesetzt, kann bald ein Hitzeschlag folgen und das kann zum Tode führen.

Wenn man schon allein diese wenigen Tipps befolgt, hat man im Anschluss an eine meist anstrengende Anreise auch sicherlich einen erholsamen Urlaub mit der ganzen Familie vor sich. Ihre Lieblinge werden es Ihnen danken.

Bildquelle: (c) pixelio.de / Autor: pan